Fair Trade vs. Regional

FAIRTRADE: Laut Fair Trade bedeutet das Fair Trade Siegel, dass Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzenten-Organisationen miteinander verbunden werden. Es verändert durch Handel(n) bessere Preise für die Kleinbauernfamilien sowie menschen-würdige Arbeitsbedingungen, für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

 

Es steht für faire Partnerschaft auf Augenhöhe. Geschulte Auditoren prüfen die Einhaltung der Fair Trade Standards. Fair Trade steht für ca. 1,66 Millionen Bäuerinnen und Bauern aus 75 Anbauländern sowie Beschäftige auf Plantagen.

Ökologisch * Ökonomisch * Sozial

REGIONAL: Es werden Lebensmittel und Produkte aus der eigenen Region bevorzugt gekauft und konsumiert. Somit entstehen keine langen Transportwege und du unterstützt automatisch die Bauern deiner Heimat oder die Region, in der du lebst. Die REGIONALE Wirtschaft wird durch deinen Kauf angekurbelt und meistens ist dein Obst oder Gemüse sogar erntefrischer, weil die extrem langen Transportwege wegfallen. Da die Lebensmittel zur richtigen Zeit gepflückt werden, sind meist mehr Vitamine und Antioxidantien enthalten. Du hinterlässt einen besseren ökologischen Fußabdruck.

 

Leider sagt "REGIONAL" nichts über Pestizideinsatz, Tierhaltung und Fütterung aus!

 

Gerade Obst und Gemüse sind in den Wintermonaten nur schwer REGIONAL zu beziehen. Bestimmte Bio- oder Hofläden gibt es auch in deiner Region, wo du biologische und saisonale Lebensmittel beziehen kannst.

 

Außerdem müssen es nicht das ganze Jahr über Tomaten, Gurken und Erdbeeren sein. Das was uns in der Saison zur freien Verfügung steht, ist genau das, was wir zu dieser Jahreszeit in unseren Breitengraden benötigen. Da muss es auch kein Superfood sein, das um die halbe Welt fliegen musste!